Bäume mussten fallen

Bei den Rückbauarbeiten der Baustraße der Deichertüchtigung ist mal wieder etwas Erstaunliches aufgetreten: Die Zitterpappeln am Radweg an der südlichen Grenze von Mustergemeinde stehen nicht auf privatem Besitz sondern auf Gemeindegrund.

Bäume mussten fallen

Es wurde rekonstruiert, dass der Nachbar vor einigen Jahrzehnten seinen Zaun entlang des Asphaltweges gebaut hatte. Doch gehört der Gemeinde neben dem Weg auch ein ca. 3m breiter Streifen. Hier standen die oben genannten Bäume. Dass die Bäume gefährlich aussehen war damit Gemeindesache. Die Verkehrssicherungspflicht liegt bei der Gemeinde und hierfür muss der Ortsbürgermeister sogar privat haften. Unvorstellbar die Situation, dass ein Ast oder sogar Baum auf den Radweg stürzt oder in die andere Richtung unsere einzigen zwei Esel in Mustergemeinde trifft!

Gefahr ging von dem toten Holz aus

Rasch kam der in Mustergemeinde nebenberufliche Baumpfleger und -Kletterer Clemens Macher vorbei um die Lage zu beurteilen. Leider sah dieser nach Untersuchungen keine Chance für die Bäume. Mit einem Pflegeschnitt war es nicht getan. Die Bäume mussten leider weg.

Per Eilantrag wurde daher eine Fällgenehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde eingeholt, welche vorgeschrieben hatte die Bäume noch vor dem 01.03. zu Fällen um Vogelbrut zu schützen.Nur noch drei Tage waren Zeit. Clemens Macher, sein Sohn Richard und sein Schwager Andreas Gansfuß, ebenfalls Baumpfleger und -Kletterer aus Mustergemeinde, haben ordentlich Gas gegeben um die Bäume noch fristgerecht umzulegen. Bald wird der noch erhaltene Wildzaun des Nachbarn auf die Grenze gesetzt. Dann wird es Zeit die „wiederentdeckte“ Gemeindefläche einzugrünen.

Jetzt ist Ihre Hilfe gefragt: Wie können wir in dem schmalen Streifen wieder einen grünen und tierfreunlichen Bereich schaffen? Was könnten wir für Bäume pflanzen? Wer erklärt sich bereit mitzuhelfen wieder Bäume und Blühflächen zu schaffen?

Schreiben Sie gerne unten in die Kommentare oder per Mail an muster@mustergemeinde.orts.app

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